2018 - 03) The first days

August 25, 2018

Oli hat zu Hause viele Stunden damit verbracht, unsere Route im Detail zu planen. So sind wir auf vieles vorbereitet. Aber auch Spontanes soll noch Platz haben. Die ersten zwei Tage unserer Tour sind einigermassen planmässig verlaufen. Irgendwo wüten Waldbrände, die sind aber für uns nicht zu lokalisieren, jedenfalls fahren wir den ganzen Tag im Rauch. Schade eigentlich, denn es ist eine wunderschöne Gegend. Wir sind immer noch in Oregon. Hier nehmen wir eine Offroad-Strecke unter die Räder, die wir im 2011 schon mal gemacht haben. Easy, denke ich, und was passiert? In einer steilen Haarnadelkurve kann ich den Töff nicht mehr halten und das Teil fällt hin, 350 kg liegen im Schotter. Ich jumpe wie ein Reh von der Maschine, mache eine Rolle und stehe staubig wieder auf, so nach dem Motto, wie eine Königin hinfallen, aufstehen, Krone (Helm) richten, lächeln und weiterfahren.

 

Nach diesem Abenteuer freuen wir uns auf einen Kaffee. Das «Dorf» Troy wirkt aber sehr ausgestorben. Ausser George, der uns freundlich begrüsst und sich freut, wieder mal eine Menschenseele zu sehen und zu plaudern. Er ist hier in der Gegend Caretaker, eine Art Abwart für einige (Weekend-)Häuser und (Hobby-Farmer) im Umkreis von Troy.

 

Wenn man nur auf Hauptstrassen und Autobahnen fährt, erlebt man nicht, dass einem eine Herde von etwa 50 Hirschen über den Weg springt. Kaum war das letzte Tier auf der anderen Seite in Sicherheit, hat der Chef-Hirsch, sozusagen als Schlusslicht, sich nochmals zu uns umgedreht und ist mit seiner Herde weitergeprescht.

 

Wenn der Wind den Rauch hat wegblasen können, ist es superschönes Wetter, kein Wölkchen am Himmel, und dann es ist über 30 Grad warm.

 

Oli spent lots of hours planning our tour. So we are prepared, but also spontaneous things can happen. The first two days of our trip we were on time. Somewhere around there are fires, which are probably very close, because we are driving through smoke the whole day. What a pitty! We think we are going through a very beautiful landscape. We are still in Oregon.

Here we take an offroad-trail which we know from 2011. And I think myself, easy going, and what happens? In a steep switchback I cannot hold my bike, and this piece of 700 pounds falls into dust. And like queens do,  I fall, get up again, check my crown (helmet), smile und drive on again.

After this adventure we are looking forward to a coffee in Troy. Anybody in sight. Only George welcomed us, he is caretaker of some homes in a surrounding of some miles.

If you only drive highways and freeways you will never happen to see more than 50 deers and elks crossing your way. As soon as the last deer arrived on the other side the chief-elk turned around, looked at us and followed his herd.

If the wind could blow away all the smoke we saw blue sky and no clouds, and it was more than 86 degrees.

 

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